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Was versteht man bei der Bruststraffung unter „innerer BH“?

 

Die Techniken der Bruststraffung wurden über viele Jahre hinweg Stück für Stück verfeinert und optimiert. Daher hat der Plastische Chirurg heute eine große Auswahl an Methoden. Die Bruststraffung mit dem inneren BH ist eine davon.
Die „innere BH“-Technik ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, der erschlafften Brust auch innerlich Stabilität zu geben und nicht nur auf den Straffungseffekt über die Haut zu vertrauen.
Strenggenommen kann die Bruststraffung mittels innerem BH nicht als eine bestimmte Methode definiert werden. Es gibt in der Tat verschieden Möglichkeiten die Brust innerlich zu fixieren:
Eine Option besteht darin das Brustdrüsen und Fettgewebe innerlich zu formen und mit Hilfe mehrerer Nähte zu vernähen.
Die eigentliche Technik der Bruststraffung mit innerem BH wird aber in der Regel als Fixierung des Brustgewebes am Brustmuskel oder an dessen faserigen Hülle, die Faszie genannt wird, verstanden. Diese Art die Brust zu straffen ist aufwendiger, als es bei der klasssichen Methode der Fall ist. Daher muss man meist mit etwas höhern Kosten und mit einer etwas längeren OP-Zeit rechnen.
Bei einer eher selten durchgeführten Variante der inneren BH Bruststraffung wird ein Kunststoffnetz verwendet. Dieses wird so eingenäht, dass das Brustgewebe einwachsen kann und mit diesem narbig verwächst. Das Kunststoffnetz löst sich nicht auf und verbleibt ein Leben lang. Muss eine neue Bruststraffung erfolgen erschwert das Netz die Folgeoperation. Weiterhin ist im Falle einer Infektion ein Kunststoffnetz ungünstig, da sich am Fremdgewebe die Keime besonders gut festsetzen können. Die grundlegende chirurgische Regel besagt, dass im Falle von Infektionen, wenn möglich Fremdmaterialien entfernt werden müssen.

Die Nachbehandlung bei der hier beschriebenen Methode untwerscheidet sich nicht von der bei der klassichen Op.