0211-24790940

Komplikationen

 

Wie bei jeder Brustoperation können auch bei der Bruststraffung Komplikationen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von speziellen Komplikationen steigt, wenn es sich um extreme Brusterschlaffungen handelt bei denen der Abstand der Brustwarzen vom Schlüsselbein sehr hoch ist. Daher ist insbesondere bei Extrembefunden die Durchführung der Bruststraffung durch einen Spezialisten, eine akkurate Vorbereitung und Nachbehandlung von entscheidender Bedeutung, um schwerwiegende Komplikationen vermeiden zu können. Dieses gelingt bei in den meisten Fällen auch bei erweiterten Eingriffen (u.a. innerer BH) und Kombinationen der Brust-Op, wie z.B. mit der Brustvergrößerung.

 

Welche speziellen Komplikationen sind bei Bruststraffung möglich?

 

Spezielle Komplikationen stehen direkt mit der jeweiligen Behandlung in Verbindung. Welche Komplikationen für die Bruststraffung typisch sind, wird nun kurz dargestellt.

  • Taubheit und Gefühlslosigkeit der Brustwarzen:
    Bei der Bruststraffung muss darüber aufgeklärt werden, dass das Gefühl in den Brustwarzen für immer reduziert oder sogar komplett verschwunden bleiben kann. Bei kleinen Bruststraffungen ist eine komplette Taubheit allerdings eine Rarität.
  • Absterben der Brustwarzen oder eines Teils der Brustwarzen:
    Insbesondere, wenn im Rahmen der Bruststraffung die Brustwarzen besonders stark angehoben werden müssen (über 10 cm), dann kann es zu Durchblutungsstörungen kommen. Teile der Brustwarze können absterben oder die Brustwarze geht komplett verloren. Es ist wichtig, dass der Plastische Chirurg am Ende der Operation die Brustwarzen, was die Durchblutung angeht streng beurteilt. Im Falle einer Minderversorgung können diese transplantiert werden. Die transplantierte Brustwarze ist allerdings taub und stillunfähig. Die Durchblutungsstörung der Brustwarzen ist bei Rauchern viel häufiger anzutreffen als bei Nichtrauchern.
  • Stillunfähigkeit:
    Auch über eine mögliche Stillunfähigkeit muss vor einer Bruststraffung aufgeklärt werden. Bei der kleinen periareolären Technik ist die Stillunfähigkeit sehr unwahrscheinlich.
  • Kummerecken:
    Unter den ‚Kummerecken‘ versteht der Plastische Chirurg Eine Wundheilungsstörung im Bereich der Dreiecksnaht bei der T-Bruststraffung im mittleren Bereich der Unterbrustfalte. Diese können insbesondere bei Ausgedehnten Befunden und starker Spannung auftreten. Kleine Kummerecken verheilen nach ca. 1-2 Wochen unter Salbenverbände. Größere Problemecken müssen ggf. wie ein Infekt behandelt werden und ggf. erneut genäht werden. Falls hier eine breitere Narbe entstanden sein sollte, kann diese später im Sinne einer Narbenkorrektur verbessert werden.
  • Dog ears:
    ‚Dog ears‘ sind kleine Hautüberschüsse, die bei der Bruststraffung an den Enden der Naht überwiegend an den Seiten der Unterbrustfalte entstehen können. Meist lassen sie sich intraoperativ vermeiden. Wenn nicht, können sie später in örtlicher Betäubung korrigiert werden.

Durch Komplikationen können die Kosten einer Behandlung in die Höhe schießen.

Welche allgemeinen Komplikationen gilt es zu vermeiden?

 

Es gibt neben den speziellen Komplikationen auch eine Reihe von allgemeinen Komplikationen, die bei der Bruststraffung auftreten können.
Blutung und Bluterguss
Thrombose und Embolie
Infektionen und Wundheilungsstörungen
Narbenbildungsstörungen, hypertrophe Narben
Verletzung benachbarter Strukturen
Komplikationen, welche die Narkose / betreffen.